Mit einem 2:1 Auswärtssieg beim SV Ardorf startet der SV Blomberg-Neuschoo in die Saison 2020/21. Diesen dürfen die schwarz-weißen getrost unter der Kategorie Arbeitssieg verbuchen. Es wurde die, nach einer überschaubaren Trainingswoche, zu erwartende schwere Aufgabe. Es bedurfte einem Ardorfer Lattenkracher in der Anfangsphase um die Aufmerksamkeit der Gäste zu erlangen. Im Anschluss war die Elf von Lars Janssen allerdings voll da und ging nach einer Steffens-Ecke durch Christian Freese in Führung. War diese zum Zeitpunkt des Treffers noch schmeichelhaft, verdienten sich die Gäste ihren Treffer bis zur Pause. Gleich mehrfach scheiterte Rothkegel im eins gegen eins meist an den eigenen Nerven oder am schwer zu bespielenden Geläuf. Ohne weiteren Treffer ging es in die Kabinen. Nach der Pause verflachte die Partie. Unter Begünstigung des Blomberger Schlussmanns verbuchte der SVA Ihre Torchancen zwei, drei und vier, ehe nach einem Freistoß ebenfalls unter gütiger Mithilfe der Ausgleich fiel. Feddermann war schon vor dem Seitenwechsel für den angeschlagenen Steffens gekommen und setzte mitte des zweiten Durchgangs das erste Highlight auf Blomberger Seite, als er sich innerhalb einer Szene die Ampelkarte verdiente. In Unterzahl blieb der SVB zwar die spielbestimmende Mannschaft, die Begegnung blieb allerdings ähnlich zerfahren. Einen Schussversuch von Freese retteten die Gastgeber im letzten Moment, ehe sich die Coskun Elf ebenfalls dezimierte. Freese war bei einem Gegenzug nur noch per Foul zu stoppen. In dieser Härte konnten die Gastgeber froh über die Ampelkarte sein, das hatte wesentlich mehr verdient. Blomberg drückte weiter und traf nach einem Freistoß durch Freese, der vermeindliche Siegtreffer wurde allerdings zur Verwunderung aller aberkannt. Nur wenig später nutzte Rothkegel dann ebenfalls einen Freistoß und machte den Sieg perfekt. In der Schlussphase flog erneut ein Ardorfer vom Platz, auch er hatte nach seiner Tätlichkeit mehr als die Ampelkarte verdient. Bis auf die drei Szenen war die Partie allerdings zu keinem Zeitpunkt unfair. Am Ende war es ein glücklicher Auswärtssieg der Janssen-Schützlinge, der allerdings nicht als unverdient zu verbuchen war, wenngleich die Gastgeber einiges mehr investierten.

   

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